Namibia 3: Kaokoveld - Die Heimat der Himba
Namibia 3: Kaokoveld - Die Heimat der Himba
18.10.10
Das Kaokoveld im Nordwesten von Namibia ist ungezähmtes Land. Schroffe rote Bergketten, goldgelbes Grasland und vereinzelte knorrige Bäume mit weiten, grünen Kronen. So lieben wir die Natur. Dieses wilde Stück Namibias präsentiert sich hinter jeder Kurve neu. Mal Mondlandschaft mit schwarz-roten Gesteinsbrocken aus denen Sträucher ihre viel zu weißen Äste anklagend gen Himmel recken. Mal weiße Wüste, die von einer staubigen Sandpiste durchzogen wird. Ich bewundere die Himba, die unter diesen Bedingungen ihr Leben verbringen.
Der Land Rover ist auf die Reise in die Einsamkeit gut vorbereitet. Der Diesel reicht für 1000 Kilometer, wir haben 100 Liter Trinkwasser an Bord und Verpflegung für mindestens 10 Tage. Die geplante Tour soll uns nicht nur zu den Himba führen, sondern vorbei an den Epupa Wasserfällen nahe der angolanischen Grenze, bis ins Landesinnere nach Purros, wo wir die seltenen Wüstenelefanten finden wollen. Ich sehe diesem Ausflug mit gemischten Gefühlen entgegen, denn die totale Ruhe die uns in dieser Abgeschiedenheit umfängt, lässt meinen Geist Purzelbäume schlagen. Wenn die Gedanken nicht gerade um existentielle Fragen kreisen wie, „wo komme ich her und warum bin ich hier?“, dann ist mein Hirn mit der Konstruktion von Problemen beschäftigt. „Was wenn der Landy eine Panne hat? Können wir die Entfernung zurück in die Zivilisation auch zu Fuß bewältigen?“ Stefan hingegen blüht hier regelrecht auf. Je weiter wir uns vom schreiend lauten, von Menschen überquellenden Supermarkt in Ondangwa entfernen, um so besser wird seine Laune. Er pfeift grausig falsch, selbst komponierte Lieder. Wir machen häufig Pausen für Fotostops. Schließlich nimmt er jede Herausforderung an die Fahrkunst dankbar an, die dieses reine 4x4 Gelände zu Hauff parat hält.
Wir wollen einen Tag in einer Himba-Siedlung verbringen, um möglichst hautnah das tägliche Geschehen mitzuerleben. Die Himba haben sich an Touristen gewöhnt und erwarten Gastgeschenke wie Speiseöl, Maismehl und Zucker. Im Gegenzug dürfen wir uneingeschränkt fotografieren. Normalerweise ziehen Besucher nach 2-3 Stunden weiter, während wir über Nacht bleiben. Damit verschwimmen die Rollen von Beobachter und Objekt, denn was wir mit unserem mobilen Heim anstellen ist für die Himba genauso spannend, wie für uns ihr Leben. In Opuwo lernen wir Moses kennen, der – nach eigener Aussage – halb Deutscher, halb Himba ist. Ich bin geneigt ihm zu glauben, da seine Hautfarbe tatsächlich heller ist als die der anderen Männer, auch wenn er kein Wort deutsch spricht und wir uns daher auf englisch verständigen. Er nimmt uns mit in sein Dorf. Die Himba sind ein Naturvolk von Viehzüchtern. Himba-Siedlungen sind Ansammlungen von runden Hütten um einen zentralen Kraal in dem das kostbarste Gut, ihre Rinder und Ziegen, über Nacht gehalten werden, so sie nicht auf grüneren Auen weiter entfernt unterwegs sind. Durch das Leben mit den Tieren ist der Boden eine Mischung aus Sand, Stroh und Dung, der einen leicht stechenden Geruch verbreitet. Trotzdem spielt sich das Leben auf diesem Boden ab. Hier wird auf Holzfeuer gekocht, die Babies gesäugt, geschlafen und die kunstvolle Haartracht der Frauen geflochten. Die Schönheit der Himba-Frauen steht außer Frage und das wissen sie selbst am Besten. Ich habe keine andere Kultur gesehen, in der sich Frauen aller Generationen derart selbstbewusst gebärden. In die Körperpflege scheint die ganze Energie zu fließen. Alleine die kunstvolle Haartracht zu erneuern dauert zwei volle Tage. Dabei werden zunächst aus Eigenhaar und Kunsthaar Zöpfe geflochten, die anschließend mit einem Gemisch aus roter Naturfarbe, Kräuter und Butter bestrichen werden. Die gleiche Mischung tragen sie auch auf ihre Körper auf, die ihnen eine eigentümliche orange-rote Farbe verleiht. Da die Farbe bei jeder Berührung mit ihnen abfärbt, hinterlassen sie stets einen bleibenden Eindruck. Himba Frauen waschen sich nie, die Paste übertönt allerdings jeden Körpergeruch. Während die Himba Männer sich auf westliche Kleidung eingestellt haben, tragen die Frauen immer noch traditionellen Röcke aus Tierfellen und ausgefallenen Schmuck. Der Oberkörper ist nackt. Allenfalls in die Haartracht eingeflochtene Streifen blauer Plastiktüten zeugen davon, dass hier langsam eine Anpassung stattfindet.
Wir sitzen in einer der Hütten und stellen gerade Fragen zur Ehe, als sich draußen eine Windhose zusammenbraut. Die spielenden Kinder nehmen die Beine in die Hand, während es für uns in dem engen Bretterverschlag bereits zu spät ist. Die Windhose rafft alles vom Boden, schleudert es in die Höhe und prallt mit voller Wucht gegen das kleine Häuschen, das mit seinen breiten Lücken zwischen den dünnen Holzstäben kaum Angriffsfläche bietet. Ich rolle mich wie ein Igel zusammen, kann aber nicht verhindern, dass die Windhose mich in einen Dungballen verwandelt. Die Damen um mich herum zupfen sich indigniert das Stroh aus den Haaren und gehen zum Tagesgeschäft über. Ich stelle mir nur kurz die Frage, ob die rote Butter auf der Hose schlimmer ist als der Ziegenkot im Ohr, denn die Kinder erregen meine Aufmerksamkeit. Sie raffen geschäftig Münzen aus dem Sand. Erst später wird uns klar, dass es sich dabei um unser Kleingeld handelt. Stefan hat mal wieder ein Loch in der Hosentasche.
Nachdem wir den für beide Seiten eher anstrengend bis peinlichen Teil des Programms aus Fotoshooting und traditionellen Tänzen - die offenbar von anderen Besuchern erwartet werden - hinter uns haben, wird es entspannt gemütlich.Wir sitzen um das abendliche Lagerfeuer und plaudern über Traditionen und Riten. Dabei wird uns vom warmen Maismehlbrei gereicht, der als sättigende Tagesmahlzeit in einem gusseisernen Poikje Topf für die ganze Sippe bereitet wird. Mit Zucker finde ich ihn genießbar, der Geschmack erinnert an Griessbrei. Stefan lässt sich zu der Variante mit Ziegenmilch einladen. Da die Ziegen bereits am Morgen gemolken wurden ist es nicht weiter überraschend, dass die Milch inzwischen sauer ist. Er bemüht sich sichtlich, kein angewidertes Gesicht zu machen. Da wir gerade gelernt haben, dass Himba früh zu Bett gehen und vor den ersten Sonnenstrahlen aufstehen, ziehen wir uns höflich zurück. Ich freue mich am Waschlappen-Bad im Dachzelt. Als wir das Licht gelöscht haben, überraschen uns die Kinder mit einer Gesangseinlage. Sie scheinen dies in erster Linie zu ihrem eigenen Vergnügen zu tun. Ich bin begeistert von der Stimmenvielfalt ihrer Gesänge. Ein gelegentlich eingeworfenes Halleluja ist beispielhaft dafür, wie geschickt die Himba Aspekte der katholischen Religion in ihre bestehenden Traditionen integrieren. Als wir am nächsten kühlen Morgen in Fließpullover gewickelt dem Zelt entsteigen, können wir am winzigen Feuer die frierenden Silhouetten der nackten Himba-Frauen ausmachen. Eines der Mädchen zermahlt hingebungsvoll Steine, um den roten Farbstoff für ihre Haut zu erzeugen. Niemand isst oder trinkt etwas, zu so früher Stunde ist dies unüblich. Wir bieten trotzdem von unserem Tee an. Eine der Frauen akzeptiert neugierig, nur um in einen Gesichtsausdruck auszubrechen, der irgendwo zwischen Ekel und Verachtung zu verorten ist. Tee ist die Sache der Himba nicht. Nun sind wir es, die mit Fragen bombardiert werden. „Wieso seht ihr euch so ähnlich?“, „warum habt ihr so schmale lange Nasen?“ und schließlich an mich „hast du ein Problem mit den Augen, deine Pupillen sind so hell?“ Dies und mehr beantworten wir nicht immer ganz wahrheitsgemäß. Stefans Erläuterung für die Form der Nasen: „Europäer tragen alle eine Brille, die auf der schmalen langen Nase besser hält.“
Um eine schöne Erfahrung reicher verlassen wir das Dorf noch in den frühen Morgenstunden.
Die nördliche Grenze des Kaokoveldes ist der Fluss Kunene, der auch die natürliche Landesgrenze zu Angola bildet. Der Kunene führt zu jeder Jahreszeit Wasser. An seinen Ufern hat sich eine dichte Vegetation ausgebildet, mit Schilf, Palmen und Kakteen. Aus diesem üppigen Grün singen tagsüber allerlei bunte Vögel, die zur Abendstunde von Fröschen und Zikaden abgelöst werden. Nach vier Stunden Fahrt durch trockenes Buschland zu den Epupa Wasserfällen würde ich mich gerne im Wasser abkühlen. Dies ist allerdings nicht ratsam, da sich genau gegenüber ein riesiges Krokodil mit offenem Maul sonnt. An diesem Ort verzweigt sich der Fluss vielfach und tanzt über Felsen und stürzt durch Furchen lautstark in die Tiefe. Hier am Rande der Klippen stehen Affenbrotbäume, von denen wir den Eindruck haben, sie würden es dem Kunene gerne gleicht tun. Sie hängen schräg in den schroffen Felsen, wie zum Sprung ins tosende Wasser bereit. Besonders schön ist die Szene von einem nahe gelegenen Hügel aus zu beobachten. Der Blick schweift weit über die grüne Oase hinaus zur Buschlandschaft. Einmal vom Kunene fort, findet das Auge nur noch wenig woran es sich festhalten kann. In diesem Paradies verbringen wir zwei Tage an denen wir feststellen wie die menschliche Hand Landschaften verändert. Bei unserer Ankunft führt der Kunene kaum Wasser. Dies ändert sich jedoch buchstäblich über Nacht. Grund dafür ist das Wasserkraftwerk der Angolaner in der Nähe von Ruacana. Wenn dieses seine Schleusen schliesst leidet das Naturschauspiel an den Epupa Fällen.
Die kleine Siedlung Purros inmitten des Kaokolandes ist mehrere Tagesreisen von den Epupa Wasserfällen entfernt. Die Strecke die wir wählen ist zunächst leidlich gut befahrbare Piste. An einem Steilstück zwischen Bergen und einem Flusstal ändert sich dies jedoch schlagartig. Der Untergrund wechselt zu losen Gesteinsbrocken, die unorthodox in der Landschaft liegen. Jetzt bin auch ich gefordert, denn Stefan braucht meine Unterstützung, um den Landy über Steinstufen zu manövrieren. Mehrfach steigen wir aus und besprechen die Lage, oder räumen Steine in bzw. aus dem Weg, um eine befahrbare Spur zu bilden. So arbeiten wir uns meterweise im Geländekriechgang und mit Differentialsperre voran, erst den Hügel hinauf und dann wieder hinunter. Die nächste Steigung sieht nicht besser aus. Stefan versucht es mit Schwung, denn die Fahrspur ist eine schmale Piste die rechts und links von steilen Hängen gesäumt wird. Wir sind etwa auf halber Strecke als das Auto laute Töne, wie Steinschläge von sich gibt. Ich bilde mir ein, wir schieben einen Felsbrocken unter uns her und gebiete Stefan schreiend Einhalt. Er hält wütend den Wagen an und die Frage „ob ich ohne Schwung hier wieder rauskomme?“ muss er nicht erst formulieren, sie ist an seiner Körperhaltung abzulesen. Der Frust vertieft sich noch, als unter dem Wagen nichts verdächtiges zu erkennen ist. Ich schlage vor die Situation von außen zu beobachten. Er gibt Gas und der Landy bewegt sich tatsächlich vorwärts, dabei eiert allerdings die Hinterachse, als würde sie nicht zum Auto gehören. Ein Blick unter den Landy zeigt – zu unser beider Erleichterung – dass ein altes Problem wieder aufgetaucht ist, das sich mit reichlich Mühe vor Ort beheben lässt. Die Hinterachsaufhängung am Chassis ist abgerissen. Die größte Herausforderung ist, das Auto in dieser Geröllkuhle aufzubocken. Nachdem dies geschafft ist kann Stefan die Reparatur angehen. In der sengenden Hitze eine staubig schweißtreibende Angelegenheit, die er jedoch so gut meistert, dass wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang mit einem kühlen Bier in der Hand am Wildcamp sitzen. Hier diskutieren wir die Lage. Wir haben zwei Varianten um den Weg fortzusetzen. Eine führt weiter über die Hügel, die andere umgeht die Steigung und führt stattdessen auf einer besseren Piste zurück nach Opuwo und dann entlang eines Flussbetts, bedeutet aber mehr als 100 km Umweg. Da mir der Schreck der Panne noch in den Knochen sitzt, entscheiden wir uns für die längere Strecke. Wir bereuen es nicht, denn die Landschaft im Tal des Hoarusib ist traumhaft. Der Fluss führt zu dieser Jahreszeit nur stellenweise Wasser in Form kleiner glasklarer Rinnsale. Die Piste quert immer wieder das ansonsten trockene breite Flussbett aus blütenweissem Sand. In einer Schleife mit vielen Palmen schlagen wir unser Nachtlager auf. Die Kühe und Ziegen die hier meist ohne menschliche Begleitung zum Trinken herkommen sind sichtlich irritiert. So ein schwarzer Kasten war ja noch nie da. Ein Bulle versucht sich daran den Landy mit seinen Hörnern wegzuschieben. Stefan setzt dem Experiment mit autoritärer Stimme ein Ende.
Wir verlassen den Hoarusib und erklimmen einen Pass auf dessen höchstem Punkt ein Dorf auftaucht. Neben den traditionellen Hütten sind hier viele Zelte aufgeschlagen. Unter den schattenspendenden Bäumen sind sehr viele Himba versammelt. Nicht wenige sind mit dem Auto angereist. Die Ansammlung leerer Bierflaschen lässt darauf schließen, dass es hier etwas zu feiern gibt. Wir halten uns jedoch nicht auf, sondern arbeiten uns stattdessen den Hügel wieder hinab. Unten angekommen treffen wir auf ein mit kaputtem Reifen liegengebliebenes Fahrzeug von Touristen. Die zwei Russen haben hier die Nacht verbracht. Offenbar sind sie so ruppig unterwegs, dass sie mit drei Fahrzeugen alle verfügbaren Ersatzräder bereits verschlissen haben. Die Freunde sind nun vorausgefahren, um Nachschub zu organisieren.
Durch goldene Wiesen rollt der Landy zwischen aufragenden Bergmassiven dahin bis wir den Kumib erreichen, ein weiteres trockenes Flussbett, das uns den Weg weist. Ab hier werden wir auf unserer Safari von Wildtieren begleitet. Springbock und Oryx sind in diesem farbprächtigen Land zu Hause. Das Wildcamp schlagen wir im Flussbett des Kumib auf, windgeschützt durch einen knorrigen alten Baum und mit Blick auf ein Bergmassiv, das in der Abendsonne rot-orange funkelt.
Der Morgen bringt die nächste Herausforderung. Wir müssen einen Berg überwinden, der uns vom Hoarusib trennt. Landy und Fahrer machen ihre Sache großartig und so stehen wir bereits nach 90 Minuten auf dem höchsten Punkt. Die Aussicht auf das Tal des Hoarusib, zu dem wir nun zurückkehren, ist atemberaubend. Von oben betrachtet leuchtet das Flussbett hellblau, als wäre es mit Wasser gefüllt. Gott sei Dank eine optische Täuschung, denn dieses Flussbett ist der einzige Weg zu unserem Ziel, der Siedlung Purros. Dies ist das Land der Wüstenelefanten. Wir halten Ausschau, während Stefan sich gleichzeitig auf die Piste konzentriert. Wir fahren mal im sandigen Flussbett, mal daneben. Wir finden zahlreiche noch frische Kotballen und sehen deutlich Fußspuren. Die Tiere allerdings finden wir nicht. Wahrscheinlich müssten wir ihnen abseits der Pisten in die Wildnis folgen. Zu diesem Experiment bin ich allerdings nach der jüngsten Erfahrung nicht mehr bereit. Stattdessen nähern wir uns auf dem weichen, weissen Sand einer Herde Giraffen bis auf wenige Meter. Dann bleibt der Wagen stecken und die Tiere flüchten ins Dickicht. Dies ist ein guter Moment, um den Reifendruck deutlich zu reduzieren, denn anders kommen wir hier nicht heraus. Bei Purros verwandelt sich die Umgebung in eine Wüstenlandschaft, nur dass die vermeintlichen Dünen nicht aus Sand sondern aus Stein sind. Stefan surft mit dem Landy über das verwirrende Netz aus Fahrspuren, bis wir schließlich nach vier Tagen das erste Camp mit Infrastruktur erreichen. Hier ruhen wir uns erst eimal für zwei Tage aus. Zum Schluss versuchen wir unser Glück mit den Wüstenelefanten noch einmal, indem wir dem Hoarusib in den Purros Canyon folgen. Im engen Flussbett meandern wir zwischen hoch aufragenden Felsen, an denen die Gesänge der Vögel widerhallen. Ein lohnender Abstecher. Nach neun Tagen kehren wir in die Zivilisation zurück. Die Safari durch die abgelegene Heimat der Himba ist auch ohne Wüstenelefanten eines der bisherigen Highlights der blackcontinent Tour 2010.
An der Tankstelle. Dieser „Vierzylinder“ tankt Diesel in einen Kanister. Der Treibstoff wird gebraucht, um die Wasserpumpe in einem abgelegenen Himba-Dorf zu betreiben.
Zu Besuch in einem Himba Dorf. Ich komme mir schon sehr blass vor.
Die Kinder haben am wenigsten Berührungsängste.
Himba Frauen eifern in ihrem Schönheitsideal den Rindern nach, die ihnen heilig sind. Der Kopfschmuck imitiert die Hörner von Rindern, die rote Butter auf der Haut deren Fellfarbe.
Schon Himba Mädchen tragen ihre Schönheit selbstbewusst zur Schau.
Die Pflege der Haartracht ist zeitraubend. Rechts das fertige Werk, links das Zwischenstadium.
Die Hautfarbe der Männer ist naturbelassen. Sie waschen sich regelmäßig.
Diese Mutter präsentiert uns stolz ihr Söhnchen.
Die Epupa Wasserfälle. Der Fluss Kunene bildet die natürliche Grenze zwischen Namibia und Angola.
Der Stromverbrauch der Angolaner bestimmt die Wassermassen an den Fällen.
Das Ufer ist gesäumt von Affenbrotbäumen.
Abendstimmung mit Regenbogen.
Frühstück am Lagerfeuer, nach einer Nacht in der Dorfmitte.
Schönheit hat ihren Preis, schon früh am Morgen zermahlt diese junge Dorfbewohnerin Steine, die den roten Farbstoff liefern.
Die Wege im Kaokoveld. Häufige Flussbett-Durchquerungen auf kurvenreichen Strecken.
Farbprächtige Landschaften wechseln sich ab...
...mit karger Gesteinswüste.
In diesem Geröllfeld mag die Hinterachse des Landy nicht mehr.
Stefan repariert den Schaden an Ort und Stelle.
Wildcamp unter Palmen.
Die Landschaft präsentiert sich um jede Ecke neu.
Über Berge....
....und durch Flussbetten.
An jedem noch so abgelegenen Ort treffen wir die Hütten der Himba an.
Oryx-Antilopen und Springböckchen sind unsere Begleiter.
Diesem Landy ist leider nicht mehr zu helfen.
Zurück im Tal des Hoarusib.
Auf der Suche nach Wüstenelefanten.
Kein Wüstenelefant, dafür schreckhafte Giraffen.
Im Purros Canyon.
Die Kowarib Schlucht.